
Abed Daka
Geschäftsführer der Bad Bentheimer Apotheken „wir für dich“ an der Diana und am Schloßpark, dazu betreibt er 2 Filialen in Greven und Steinfurt. Geschäftsführender Vorstand der Gesundheitsregion Euregio.
daka@wirfuerdich.deÜber uns
Gemeinsam neue Wege gehen ist unsere Grundidee. Möglichkeiten zum Austausch bieten und uns „aktiv verbinden“. Das ist unser Motto. Wir sind ein Unternehmerforum, das aktiv Kaufleute, Handwerker und Freischaffende aus Bad Bentheim und für Bad Bentheim miteinander verbinden will, um zum Gewinn aller, gemeinsam Erfolg zu haben.
Der Vorstand
Seit 2022 führt ein gemeinschaftlicher Vorstand den Verein — ohne 1. Vorsitz, dafür mit klar verteilten Zuständigkeiten.

Geschäftsführer der Bad Bentheimer Apotheken „wir für dich“ an der Diana und am Schloßpark, dazu betreibt er 2 Filialen in Greven und Steinfurt. Geschäftsführender Vorstand der Gesundheitsregion Euregio.
daka@wirfuerdich.de
Freischaffender Architekt seit 2003. Geschäftsführer der H+O Architekten. Überregionale und regionale Projekte für Gewerbe und Privat. Soziales Engagement im Lionsclub Grafschaft Bentheim seit 2014.
hopp@ho-architektur.de
Steuerberater, selbständiger Geschäftsführer Büro Somberg & Husmann. Sorgt für die richtigen Zahlen und kümmert sich um die internen Finanzen. Zusätzlich seit 2020 Vorstand des SV Bad Bentheim.
jsomberg@stb-bentheim.de
Geschäftsführer der Optik Weiss GmbH. Beste Vernetzung in der Innenstadt. Mitglied Jägerschaft. Soziales Engagement im Lionsclub Nordhorn, Grafschaft Bentheim, Vechtetal.
weiss-optik@t-online.deUnsere Ziele
Historie
Text von Georg Pauling
1948
Gründung als „Interessengemeinschaft der Handel- und Gewerbetreibenden in Bentheim e.V.“
Am 16. August 1948 gründeten einige Unternehmer die heutige Bad Bentheimer Interessengemeinschaft e.V. (BBI). Damals hieß der Verein noch „Interessengemeinschaft der Handel- und Gewerbetreibenden in Bentheim e.V.“ (IGHG). 1. Vorsitzender war Verleger August Hellendoorn von der gleichnamigen Druckerei, den 2. Vorsitz hatte Ernst Köster vom Lederwarengeschäft Wittkamp. Weitere Gründungsmitglieder waren Malermeister Gerhard Bruns, Tiefbauunternehmer Bernhard Diekel, Bezirksschornsteinfegermeister Hans Heine, Gärtnereibesitzer Fritz Stüvel, Gastwirt Vollrath Seemann, Elektromeister Hindrik Schlüter, Vulkanisiermeister Walter Schröter, Handelsvertreter Erich Schwepe, Uhrmachermeister Josef Vahrenhorst, Bäckermeister Ernst Kaune, Wäschereiunternehmer Hermann Wittenbrink-Kuhl, Schneidermeisterin Anna Kathmann, Bauunternehmer Hermann Steenweg, Gärtner Theodor Bockholt, Regierungsrat z. Wv., Kaufmann Paul Wilke sen. und Elektromeister Gerhard Schepers. Teilweise werden diese Geschäfte heute noch von den Kindern oder Enkelkindern weitergeführt.
Nach dem Wiederaufbau in Deutschland kamen die Wirtschaftswunderjahre. Die Unternehmer in (damals noch) Bentheim machten gute Geschäfte. Es gab über hundert kleine Einzelhandelsgeschäfte. Seine Lebensmittel kaufte man noch in der Nachbarschaft. In den 70ern trat dann auch der Wandel in Bentheim ein. Der erste Supermarkt siedelte sich an. Die Mobilität ermöglichte auch Fahrten in die naheliegenden Städte mit den ersten Einkaufsstraßen. So langsam setzte in Bentheim das Einzelhandelsgeschäftssterben ein. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir allein in Bentheim 5 Schlachter hatten.
In dieser Zeit lebte die IGHG wieder auf. Man organisierte sich und veranstaltete zum Nikolaus einen Umzug. Am 3. Dezember 1977 wurde zum ersten Mal geknobelt. 1980, als Paul Wilke sen. den 1. Vorsitz an seinen Sohn übergab, zog er in seiner Abschiedsrede ein Resümee. Er trägt schon damals vor, dass der Verein auf 2 Ebenen aufgebaut sein sollte. 1. auf der örtlichen Ebene, um
2. auf der überörtlichen Ebene: die Vertretung unserer Belange beim Gesetzgeber. Das ist nur möglich, wenn wir unsere Berufsverbände stark machen, indem wir die richtigen Vertreter in die Gremien wählen und die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen.
Auf seinen Vorschlag nennt sich die IGHG von nun an „Aktivgemeinschaft Handel, Handwerk und Gewerbe“. Weiter zieht Wilke sen. Bilanz, dass die Zusammenarbeit bei der Inseration zur Weihnachtszeit und zum Nikolausknobeln gelungen ist. Er stellt aber auch fest, dass das nicht reicht. Auch damals war es schon so, dass man die Arbeit allein dem 1. Vorsitzenden aufbürdete. Deshalb rief er zu mehr Absprachen und Zusammenhalt auf.
Von 1985 bis 1988 wurde das erste Mal die Wilhelmstraße zur Fußgängerzone erklärt. Verschiedene Briefe von Betrieben belegen daraufhin erhebliche Umsatzeinbußen.
Am 26. März 1987, unter der Leitung des neuen 1. Vorsitzenden Karl Stollenwerk, kam die erste Ausgabe des Bentheimer Möppken heraus. Dieses Blättchen erschien über mehrere Jahre. 1991 wird zum ersten Mal ein Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz veranstaltet. Um die Burgtalerverlosung interessanter zu gestalten, wird eine Reise für zwei Personen als Hauptgewinn ausgeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt hat die Aktivgemeinschaft 67 Mitglieder.
Nach dem frühen Tod von Karl Stollenwerk gab es nur noch 60 Mitgliedsbetriebe in der IGHG. 20 davon formierten sich zu einer Gruppe „Sonntagskinder“. Diese hielten die Schließung der östlichen Wilhelmstraße für die Lösung zur Belebung der Innenstadt. Zu dieser Zeit wurde auch in den Grafschafter Nachrichten öffentlich der Verfall der IGHG diskutiert.
Durch viel Engagement wurde die BBI in den letzten Jahren wieder stärker. Unsere Mitglieder sind im Stadtrat, in Sportvereinen, Berufsverbänden und auf Politik-Kreisebene vertreten. Im Jahr 2010 bestand die BBI unter dem 1. Vorsitz von Sonja Hemme aus 118 Mitgliedsbetrieben. Damit war der Verein die größte und älteste Werbegemeinschaft in der Grafschaft Bentheim.